Seit 2023 arbeitet die Linzerin Astrid Starrermayr, die Wurzeln im Mühlviertel hat, hauptberuflich als Textildesignerin. Unter ihrem Label „A punkt S punkt“ entwirft und fertigt sie überwiegend Accessoires wie Taschen und Schmuck.
Sie hat das Modekolleg in Mödling absolviert, um dort das Handwerk des Nähens von Grund auf zu erlernen. Da sich Astrid nach dem Abschluss noch weiter in diese Richtung spezialisieren wollte war das Studium Textil an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz die logische Weiterfolge ihrer Ausbildung. Hier konnte sie sich in eine Bandbreite an unterschiedlichen Techniken rund um das Thema Textilien vertiefen und experimentieren, was zu ihren absoluten handwerklichen Leidenschaften zählt.
Seit 2020 darf sich Astrid Starrermayr auch Damenkleidermacherin nennen, da sie das Gewerbe hierfür angemeldet hat.
Astrid hat sich auf Accessoires thematisch fokussiert (Taschen, Rucksäcke, textiler Schmuck, Sitzkissen, Kuscheltiere, uvm.) die meist farbenfroh sind und eine individuelle Geschichte enthalten, die sie dann in Stoff übersetzt. „Ich bezeichne mich selbst gerne als ‚Nähakrobatin‘ – eine kreative Tüftlerin, weil es mir Freude bereitet eine Geschichte in Form eines Accessoires neu zu erzählen“, so die Textilkünstlerin.
Auch Nachhaltigkeit spielt in den Erzeugnissen von A punkt S punkt eine bedeutende Rolle. Astrid gibt ausrangierten Materialien ein zweites Leben: Verlorene Regenschirme, alte Handtücher, ausgediente T-Shirts oder Stoffreste, die sonst im Abfall landen würden, verwandelt sie in einzigartige, handgefertigte Produkte.
Nicht nur im MÜK findet man Astrids Erzeugnisse, auch in anderen Shops und auf Kunsthandwerksmärkten.
Das Abhalten von Kreativ-Workshops für kleine und große Menschen rund um das Thema Textilien, macht ihr ebenso Freude. Sie stellt die Rahmenbedingung her, um anderen die Möglichkeit zu geben eine neue Technik zu probieren. Gestalterisch mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren ist ihr ein wichtiges Thema.
Auch als Künstlerin trifft man A punkt S punkt´s Werke dann und wann im Bereich der angewandten Kunst an. So gibt es von Astrid eine Linzer Torten Sitzbank – die aussieht wie ¼ Stück jener bekannten Torte – die in Linz im öffentlichen Raum genützt werden kann. 2024 hat sie bei dem Kunstfestival leonART ein textiles Riesenobjekt erschaffen. Eine Weintraube die mitten in den Weinbergen von Leonding ausgestellt war namens „Grande Leonita“.
Eine Prise Humor soll immer mitschwingen, den Alltag bunter machen ist ihre Devise.